Bei der Filmcrew handelt es sich um 7 Abiturienten aus Eisenhüttenstadt, die alle bereits Erfahrungen in verschiedenen Bereichen gesammelt haben. So zum Beispiel in verschiedenen Theatergruppen, in Musikschulen und Bands, bei Zeitungen und Fernsehsendern oder einfach nur bei Hollywoodstreifen im Kino.

Die Idee zum Film existierte schon seit Längerem, doch wusste Regisseur Maik Richter nicht wirklich, wie man sie umsetzten sollte. Nach mehreren Treffen und unzähligen Gesprächen standen dann die vom Drehbuchautor Tim Gräsing bzw. seiner Freundin Sharline Fischer empfohlenen Schauspieler ( Elisabeth Schultz, Jonas Pietsch) und Fachleute im Bereich Ton und Kamera (Jens Dewald, Roman Polanski) fest.

Nach dreimonatiger Vorarbeit kam es Mitte Mai zu ersten Dreharbeiten...

 

Regie: Maik Richter

Ich persönlich möchte Filme machen, weil ich sie liebe. Ich bin nur ein einfacher Filmfreak, der einen Traum verwirklichen will. So wie es meine Vorbilder Quentin Tarantino, John Woo, Stanley Kubrick und Martin Scorsese gemacht haben. Eindrücke dieser Regisseure sind auch in "Monomanie" eingeflossen.

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Drehbuch: Maik Richter,

Tim Gräsing

Als Drehbuchautor merkt man meist erst im Nachhinein, was man hätte besser machen können. Aber aufgrund des sentationellen Zusammenhaltes innerhalb der Filmcrew und der ambitionierten Arbeit aller Beteiligten stellt sich das nur als kleines Problem dar. Die lustigen, nervenaufreibenden und dennoch immer professionellen Drehtage werde ich wohl nie vergessen.

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Kamera: Roman Polanski

Für mich ist es inzwischen das sechste größere Filmprojekt und vor allem die zunehmenden Möglichkeiten sind faszinierend. Selbst jetzt in der Bearbeitungsphase kann und muss noch viel experimentiert werden, um ein Ergebnis zu erzielen, das den Zuschauer vergessen lassen kann sich in einer fiktiven Begebenheit zu bewegen.

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Musik: Jens Dewald

Mein Hobby ist es Musik zu machen, zu komponieren und zu produzieren. Gerade bei Filmen spielt auch die Musik eine unverzichtbare Rolle, denn sie kann entscheidend zum Schaffen einer bestimmten Atmosphäre in einer Szene beitragen und ist oft eine Möglichkeit ohne Worte die Gefühlswelt der Charaktere wiederzuspiegeln. Deshalb ist dieses Projekt für mich eine Herausforderung, bei der ich meine Fähigkeiten als Musiker weiterentwickeln kann. Auch wenn man manchmal ein wenig unter Zeitdruck gerät, was das Produzieren passender Sounds oder das Komponieren eines Musiktitels angeht, macht die Zusammenarbeit in der Fimcrew Spaß. 

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Schauspiel:

Jonas Pietsch,

Das Filmgeschäft ist ein knallhartes Metier, indem kein Pardon gegeben wird! Ich bin zwar eher ein Theater- und Straßendarsteller, d.h. mit direktem Kontakt zum Publikum, aber jede Herausforderung bringt mich voran. Und dieses Projekt ist eine Herausforderung; für uns alle. Obwohl „Monomanie“ bereits mein 4. Filmprojekt ist (wobei keines der Vorgänger mit dem Aktuellen vergleichbar ist), bin ich stets unzufrieden mit mir, da es mir wirklich nicht leicht fällt immer nur für Sekunden in eine Rolle zu schlüpfen. Aber nur unsere Selbstkritik kann den Film zum Erfolg führen. Das Filmteam von Freakshow Productions ist mehr als nur irgendein Team; es ist ein Freundeskreis, mit Pokerabenden und allem was dazugehört. Wenn wir vielleicht auch nicht finanziell dazu gewinnen, werden wir doch reicher an Erfahrungen und guten Freunden.

Elisabeth Schultz,


Verschiedene Charaktere, ob böse, hinterlistig, introvertiert, unsicher oder betrunken, genau diese Vielfalt ist es, die das Schauspielern so interessant macht. Angefangen vom Theater oder der Improvisation, bis hin zum Film kann ich diese Charaktere ausleben und viel experimentieren und mich somit weiterentwickeln.

Sharline Fischer,


Große Herausforderungen mochte ich schon immer. Deshalb nahm ich das Angebot sehr gerne an, ein Teil der Filmcrew zu werden und freute mich besonders über meine relativ kurze, aber dennoch schwierig umzusetzende Rolle im Film. Da ich bis jetzt nur schauspielerische Erfahrungen in Theaterrollen gesammelt habe, bin ich froh diese durch den Film zu erweitern.

Tim Gräsing

Und in Nebenrollen und als Statisten viele Freunde, Verwandte und Bekannte der Crew.